Mein Ziel war es eine Diskussion zum Thema anzustoßen.
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raja1986 hat geschrieben: ... dennoch hat jeder bestimmt schon den ein oder anderen pädagogischen Ansatz mitbekommen von dem
einen oder anderen Pädagogen und seinen Konzepten und da fällt dann auch zwischendurch bestimmt mal mit auf, dass man irgendwie ja mehr wie Montessori und weniger mit anderen Verständnissen darüber nachdenkt, was in der einen oder anderen Situation so passiert.
raja1986 hat geschrieben: Ich rede nicht von starren und strikter Befolgung der jeweiligen Konzepte um dann im richtigen Augenblick damit einen durchschlagenden Erfolg zu erzielen, ich meine damit lediglich das diverse Ansätze in jeder Handlungsweise (der eigenen) zu erkennen und wiederzufinden sind und die Frage ist dann, nach wem arbeite ich selbst mehr und ist das, was ich da verarbeite denn noch "gut" heutzutage um meinem Kind eine gerechte und ehrliche Erziehung zu kommen zu lassen.
raja1986 hat geschrieben: Ist das fernhalten von allem bösen und schlimmen Ereignissen in der Welt wirklich ein Garant dafür, dass mein Kind erfolgreich sozialisiert aufwachsen und erwachsen werden kann??
Ich sage nein, man muss ganz besonders heute, in einer Welt, die total aus dem Ruder läuft in vielerlei Hinsicht, dem Kind erklären, was da vor sich geht und warum und es von Anfang an (kindgerecht) begleiten, bei dem Geschehen in der Welt, in der wir leben; ganz einfach um ein späteres Trauma zu vermeiden, dass das Kind lernt, dass diese Welt eben nicht aus Watte besteht, in der Kinder nun mal gerne gepackt werden und vorgemacht bekommen, alles ist gut und traumhaft - denn das ist es nicht und es wäre unfair gegenüber den Kindern sie in dieser Unwissenheit allzu viele Jahre aufwachsen zu lassen und dann sobald sie selber anfangen die Welt zu entdecken in Jugendjahren diese Seifenblase platzen zu lassen und sich in einer Enttäuschung wiederzufinden.
raja1986 hat geschrieben:Man muss die Unschuld der Kinder solange wie nur möglich erhalten - aber nicht zu dem Preis der Ehrlichkeit gegenüber den Kindern! (kindgerecht natürlich)
Wenn man die Welt begleitend erklärt und es schafft auf diesem schmalen Grat eine gelungene Sozialisation durchzuführen am eigenen Kind, dann ist genau diese Unschuld erhalten geblieben.

buschul hat geschrieben:Meine Erziehung stammt noch aus den 50er und 60er Jahren des 20.Jahrhunderts.............
admiral_von_schneider hat geschrieben:Kinder, die ihre Erziehung durch sog. Profis, also Lehrer oder Sozialpädagogen, erleiden mussten, sind wirklich bedauernswerte Geschöpfe.
Es geht doch nichts über den "Gesunden Menschenverstand".