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Kindererziehung im 21.Jahrhundert


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Beitrag Re: Kindererziehung im 21.Jahrhundert Sonntag, 22. 01 2012, 18:47

..ich bin sicher, da gibt es noch wichtigere Menschen auf der Welt als mich. :D
Mein Ziel war es eine Diskussion zum Thema anzustoßen.
.
raja1986



 
 

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Beitrag Re: Kindererziehung im 21.Jahrhundert Sonntag, 22. 01 2012, 18:49

:wink: :wink:
RupertAD

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Beitrag Re: Kindererziehung im 21.Jahrhundert Sonntag, 22. 01 2012, 19:05

*seufz* - raja, ich muss es nochmal sagen.... du redest aus der Theorie heraus - in der Tat wie eine Pädagogik-Studentin und so ziemlich an allem was Realität mit Kindern betrifft vorbei!

Also mal im Einzelnen:


raja1986 hat geschrieben: ... dennoch hat jeder bestimmt schon den ein oder anderen pädagogischen Ansatz mitbekommen von dem
einen oder anderen Pädagogen und seinen Konzepten und da fällt dann auch zwischendurch bestimmt mal mit auf, dass man irgendwie ja mehr wie Montessori und weniger mit anderen Verständnissen darüber nachdenkt, was in der einen oder anderen Situation so passiert.


Nö... ich habe mir noch niemals Gedanken gemacht, welchem Pädagogen meine Erziehung wohl nahe kommt. Das ist mir auch absolut gleichgültig. - Ich kann dir sagen, dass meine Erziehung wohl relativ wenig streng und eher frei war - aber meilenweit von dem entfernt, was landläufig so als "antiautoritär" bekannt ist. Eben irgendso ein Mittelding... mein ganz persönliches Maß.

raja1986 hat geschrieben: Ich rede nicht von starren und strikter Befolgung der jeweiligen Konzepte um dann im richtigen Augenblick damit einen durchschlagenden Erfolg zu erzielen, ich meine damit lediglich das diverse Ansätze in jeder Handlungsweise (der eigenen) zu erkennen und wiederzufinden sind und die Frage ist dann, nach wem arbeite ich selbst mehr und ist das, was ich da verarbeite denn noch "gut" heutzutage um meinem Kind eine gerechte und ehrliche Erziehung zu kommen zu lassen.



Ein Kind grosszuziehen ist nicht das gleiche wie einen Kuchen zu backen oder eine Werbekampagne zu planen. So etwas wie einen "durchschlagenden Erfolg" gibt es dabei nicht. Die Beziehung zu seinem Kind ist ein lebenslanger (Lern)prozess - für beide.

raja1986 hat geschrieben: Ist das fernhalten von allem bösen und schlimmen Ereignissen in der Welt wirklich ein Garant dafür, dass mein Kind erfolgreich sozialisiert aufwachsen und erwachsen werden kann??

Ich sage nein, man muss ganz besonders heute, in einer Welt, die total aus dem Ruder läuft in vielerlei Hinsicht, dem Kind erklären, was da vor sich geht und warum und es von Anfang an (kindgerecht) begleiten, bei dem Geschehen in der Welt, in der wir leben; ganz einfach um ein späteres Trauma zu vermeiden, dass das Kind lernt, dass diese Welt eben nicht aus Watte besteht, in der Kinder nun mal gerne gepackt werden und vorgemacht bekommen, alles ist gut und traumhaft - denn das ist es nicht und es wäre unfair gegenüber den Kindern sie in dieser Unwissenheit allzu viele Jahre aufwachsen zu lassen und dann sobald sie selber anfangen die Welt zu entdecken in Jugendjahren diese Seifenblase platzen zu lassen und sich in einer Enttäuschung wiederzufinden.



Nein, natürlich nicht. Das war es aber noch nie. "Schlimme Ereignisse" gab es doch schon immer - was heisst denn bitte "ganz besonders heute". Man sollte sein Kind nicht abschirmen, sondern altersgerecht damit zu konfrontieren. Erklären und Fragen beantworten, wenn welche aufkommen - aber es auch nicht zutexten. Ich kenne aber auch niemanden, der sein Kind dermassen abschirmen wollte... oder könnte.


raja1986 hat geschrieben:Man muss die Unschuld der Kinder solange wie nur möglich erhalten - aber nicht zu dem Preis der Ehrlichkeit gegenüber den Kindern! (kindgerecht natürlich)

Wenn man die Welt begleitend erklärt und es schafft auf diesem schmalen Grat eine gelungene Sozialisation durchzuführen am eigenen Kind, dann ist genau diese Unschuld erhalten geblieben.


Ich habe auch nie eine "Sozialisation" an meinem Kind durchgeführt - ich habe versucht, sie zu einem anständigen, mitfühlendem, ehrlichen Menschen zu erziehen. Du meinst, das ist das gleiche? Nein - das eine sagt eine Mutter - das andere die Theoretikerin.
Zuletzt geändert von balou1807 am Sonntag, 22. 01 2012, 19:17, insgesamt 1-mal geändert.
Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren...
balou1807

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Beitrag Re: Kindererziehung im 21.Jahrhundert Sonntag, 22. 01 2012, 19:14

Ich bin ja nur der Vater meiner Tochter.
Bei balou1807 verstehe ich was gemeint ist.
Das "Andere" kommt mir als abgeschriebene Theorie vor.

Ich weiß zwar nicht, wie ich als Mensch so bin. Manche sagen, daß ich ein wenig daneben sei.
Ist mir egal. Mir gefiel die Erziehung die ich genießen durfte, und nicht nur die Erziehung
durch meine Eltern. Es wurden Werte vermittelt durch Vorleben (Zeigen). Mein Vater wäre auch
nie auf die Idee gekommen irgendwelche "Erziehungsbücher" zu lesen. Es gibt einfach keine Richtlinien,
die bei allen Kindern angewendet werden können. Jedes Kind ist anders.
Die Verantwortung liegt bei den Eltern - nicht bei irgendwelchen "Schreiberlingen".
RupertAD

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Beitrag Re: Kindererziehung im 21.Jahrhundert Donnerstag, 26. 01 2012, 16:32

Als Mutter von zwei Kindern kann ich dich nur bestätigen.(man glaubt gar nicht, wie unterschiedlich selbst geschwister sein können)
Wir wurden von unseren Eltern ohne irgendwelche Theorien großgezogen Meine würden heute sogar als "gleichgültig gelten, weil sie mich nicht in allem begleitet haben, sondern mich selbst haben "erfahren" lassen.(dazu gehört es auch, mal "auf die Schnauze zu fallen"
In der gleichen Art erziehe ich meine Mädchen und siehe da, sie sind für ihr jeweiliges Alter freundliche, soziale und kluge Kinder.
(auch ohne Erziehungstheorien)
Ich bin ein Niemand.
Niemand ist perfekt.

Ergo? Ich bin perfekt Bild
gaboe

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Beitrag Re: Kindererziehung im 21.Jahrhundert Freitag, 10. 02 2012, 18:28

Meine Erziehung stammt noch aus den 50er und 60er Jahren des 20.Jahrhunderts............. :(
buschul

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Beitrag Re: Kindererziehung im 21.Jahrhundert Freitag, 10. 02 2012, 19:36

buschul hat geschrieben:Meine Erziehung stammt noch aus den 50er und 60er Jahren des 20.Jahrhunderts............. :(

Dem schließe ich mich an! Die Erziehung meiner Kinder stammt aus den 70iger und 80iger Jahren des 20.Jahrhunderts und dort habe ich das gelernte und erlernte eingebracht. Inzwischen erziehen meine Kinder ihre Kinder so wie sie von mir erzogen wurden.
Wer keine eigene Meinung hat kommt überall an ... nur nicht bei sich selbst.
Isch bin fürs Du.
heimar

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Beitrag Re: Kindererziehung im 21.Jahrhundert Freitag, 10. 02 2012, 19:40

Kinder, die ihre Erziehung durch sog. Profis, also Lehrer oder Sozialpädagogen, erleiden mussten, sind wirklich bedauernswerte Geschöpfe.

Es geht doch nichts über den "Gesunden Menschenverstand". :P
admiral_von_schneider

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Beitrag Re: Kindererziehung im 21.Jahrhundert Freitag, 10. 02 2012, 19:43

admiral_von_schneider hat geschrieben:Kinder, die ihre Erziehung durch sog. Profis, also Lehrer oder Sozialpädagogen, erleiden mussten, sind wirklich bedauernswerte Geschöpfe.

Es geht doch nichts über den "Gesunden Menschenverstand". :P


Erklärt das Gutendorf, Wulf, Merkel :?: :wink:
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heimar

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Beitrag Re: Kindererziehung im 21.Jahrhundert Donnerstag, 23. 02 2012, 22:51

..interessante Aspekte!
MarioS

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