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Arrogante Kettwiger


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Beitrag Arrogante Kettwiger Dienstag, 08. 09 2009, 17:51

Aus dem Thread "A52 durch den Norden"
michelino hat geschrieben:Meine lieben Kettwiger,
auch wenn es ja nicht zum Thema gehört, möchte ich noch was dazu sagen: Der Essener bzw. Ruhrgebietler lebt im Allgemeinen ja eher in seinem Stadtteil als in der Stadt. Das hängt mit der Industrialisierung und der daraus resultierenden Ansiedlung von Industrieanlagen und angegliederten Wohnquartieren zusammen. Daher hat auch kein Essener was gegen den Stolz eines Werdeners, Borbeckers oder Kettwigers. Das Problem macht hier eher der Kettwiger, der oftmals etwas arrogant und herablassend daher kommt. Wohlgemerkt will ich nicht alle Kettwiger über einen Kamm scheren, aber ich habe es schon oft erlebt (und nicht nur ich), habe auch selbst schon dort gewohnt und kenne die Leuts. Der Kettwiger möchte gerne, dass die anderen Essener wissen, dass er was Besseres ist.
Daher rührt nun die Empfindlichkeit des Esseners gegenüber den Bewohnern des 49. Stadtteils.
Übrigens: Der Essener und Ruhrie ist alles andere als weltoffen. Wir sind Leute, die offen und ehrlich sind und auf die man sich verlassen kann, sind nicht oberflächlich. Aber was wir nicht sind, ist weltoffen. Müssen wir auf jeden Fall noch lernen.
Mag sein, dass es viele Kettwiger gibt, die "arrogant und herablassend daherkommen". Aber wo gibt es solche Leute nicht? Glaubt irgendjemand aus Altenessen, Borbeck, Steele, dass es in seinem Stadtteile keine arroganten Angebertypen gäbe?
Allerdings: Arroganz kommt ganz besonder häufig vor bei neureichen, sogenannten Besserverdienenden, denn die brauchen es eher, um sich durch Arroganz abzugrenzen gegenüber der Klasse ihrer eigenen Herkunft. Wirklich wohlhabende Menschen haben das in der Regel überhaupt nicht nötig!

Kettwig ist nun mal ein Ort in dem zu wohnen sich nur wenige Leute mit geringem Einkommen leisten können, es sammeln sich dort also die Besserverdiener und damit auch einige arrogante Menschen mehr als vielleicht anderswo. Aber - ich bin ziemlich sicher - in Bredeney, Heisingen, Werden etc. ist es nicht viel anders. Allerdings machen die Bewohner dieser Stadtteile nicht so viel von sich reden, da sie sich immer noch als (Süd-)Essener verstehen, die Kettwiger aber eben eher als Kettwiger.

Das sind die wahren Gründe für die Empfindlichkeit der Essenern gegenüber den Kettwigern: Neid, weil viele Kettwiger etwas besser gestellt sind und Ärger, weil die Kettwiger sich einfach weigern, sich zu Essen zugehörig zu fühlen. Hinzu kommt der Hochmut von Großstädtern gegenüber Kleinstädtern oder gar Dörflern:
Und diese Kettwiger, die finden ihr Kaff doch tatsächlich schöner als unser Essen und sie grenzen sich ab. Die halten sich für etwas besseres. *Empörung!*

Nein, wir halten uns nicht für etwas besseres, wir in Kettwig. Aber es ist wirklich einfach schöner hier zum Wohnen, als in vielen anderen Teilen Essens und grüner und die Luft ist besser. Und wenn wir wollen, sind wir in 25 Minuten mit der S-Bahn in Düsseldorf, einer Großstadt mit echtem Metropolenflair und Chic. (Ja, auch viel SchickiMicki und Möchtegern, aber eben nicht nur)

Was meint Ihr denn worin der Grund dafür besteht, dass Düsseldorf wächst und Essen schrumpft? Essen hat nichts besonders, es fehlt der eigene Charme und Charakter! Kneipenszene? Mager, eher provinziell, da ist man in Düsseldorfs Altstadt oder in Bochums Bermuda-Dreieck besser bedient. Kultur? Naja Industriekultur und Aalto, aber beides bleibt eher in der Architektur stecken und wird nur mühsam mit wirklich international renommierten Verstanstaltungen und Künstlern gefüllt. Subkultur? Fehlanzeige! Arbeiterkultur ist sanft entschlafen, zusammen mit dem Verschwinden der Arbeiterklasse. Es gibt nur wenig, worauf man stolz sein kann in Essen, außer vielleicht auf die Offenheit, Ehrlichkeit und das Geradeherausdenken und -sprechen der Menschen hier. Aber darin unterscheiden sie sich nicht wesentlich von anderen Ruhrpöttlern. das ist kein Grund für Kettwiger, sich zu Essen zu bekennen. Noch etwas: Wenn Ausländer oder auch Nord-, Süd- oder Ostdeutsche mich nach meinen Wohnort fragen, sage ich nicht "Essen". Das kennt doch kaum einer, wohl aber Düsseldorf. Und denjenigen, die Essen kennen, sage ich "Kettwig, ein kleines eingemeindetes Städtchen an der Ruhr, 15 km entfernt von Essen."

Und übrigens, Weltoffenheit und Toleranz lässt sich nicht lernen, wie eine Fremdsprache im Volkshochschulkurs. Das saugt man ein mit der Muttermilch, es entwickelt sich über Jahrzehnte, ja sogar Jahrhunderte. Da wird also weder in Essen noch in der angedachten Ruhrstadt so bald etwas daraus. Überhaupt, "Metropole Ruhr", das entsteht doch nicht dadurch dass man viele dieser gesichts- und charmelosen Ruhrgroßstädte alle zusammen unter ein (Verwaltungs-)Dach steckt! Dazu gehört Urbanität und ein wirkliches gewachsenes Zentrum, mit mehr als Einkaufmalls und Fußgängerzonen...
Zuletzt geändert von wegerecht am Dienstag, 08. 09 2009, 18:55, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß
Wegerecht 8-)
wegerecht

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Beitrag Dienstag, 08. 09 2009, 18:06

Ich glaube, liebes wegerecht, das die Kettwiger sich selbst viel zu wichtig nehmen wenn sie so wie du in deinem Beitrag argumentieren.
Den meisten Bürgern dieser Stadt ist es schnurz ob du aus Kettwig, Werden, Bredeney, Stadtwald, Rellinhausen, Steele, Borbeck, Karnap oder sonst einem Stadteil kommst.
Ich beispielsweise wohne in Essen Stadtwald und möchte um kein Geld der Welt nach Kettwig umziehen.
Die Vorzüge die du für den Stadtteil Essen-Kettwig nennst, kann ich nämlich für den Stadteil Stadtwald ebenso in Anspruch nehmen.
Das können auch einige andere Stadtteile ebenso.
Ich meine das den Essen Kettwigern seinerzeit mit der Eingemeindung ein großer Dienst erwiesen wurde und die Kettwiger sich sehr undankbar zeigen.
Mir persönlich ist es wie schon geschrieben piep - egal. Wenn dieser Stadteil sich ausgliedern könnte, wen in der Welt würde das ernsthaft interessieren? :wink:
Verbiege dich nicht, halt` dich gerade denn:
der Klügere gibt nach, bis er der Dumme ist
escener

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Beitrag Dienstag, 08. 09 2009, 18:23

escener hat geschrieben:Ich beispielsweise wohne in Essen Stadtwald und möchte um kein Geld der Welt nach Kettwig umziehen.
Die Vorzüge die du für den Stadtteil Essen-Kettwig nennst, kann ich nämlich für den Stadteil Stadtwald ebenso in Anspruch nehmen.
Das können auch einige andere Stadtteile ebenso.

Oops, entschuldige, liebes escener, dass ich den schönen Stadtwald zu erwähnen vergass, bzw. nur unter "etc." fasste:
wegerecht hat geschrieben:Kettwig ist nun mal ein Ort in dem zu wohnen sich nur wenige Leute mit geringem Einkommen leisten können, es sammeln sich dort also die Besserverdiener und damit auch einige arrogante Menschen mehr als vielleicht anderswo. Aber - ich bin ziemlich sicher - in Bredeney, Heisingen, Werden etc. ist es nicht viel anders. Allerdings machen die Bewohner dieser Stadtteile nicht so viel von sich reden, da sie sich immer noch als (Süd -)Essener verstehen, die Kettwiger aber eben eher als Kettwiger.
Zuletzt geändert von wegerecht am Dienstag, 08. 09 2009, 18:59, insgesamt 2-mal geändert.
Gruß
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Beitrag Dienstag, 08. 09 2009, 19:02

Lebe ja mittlerweile selber in Kettwig und bin absolut glücklich hier. Die viele Natur, die schön und scharmante Altstadt, nette Stadtteilfeste - ich hatte bisher bei keinem das Gefühl das sich alles nur ums saufen dreht, im Gegensatz zum Borbecker Marktfest.

Natürlich gibt es auch andere grüne Stadtteile, nehmen wir mal als Beispiel unser geplantes Gartenstadtteil Margarethenhöhe. Sicherlich sehr schön, aber hier gibt es keinerlei Einkaufsmöglichkeiten aus dem Alltäglichen Bereich, mit Ausnahme vom versteckten Edeka, eine Tankstelle und eine Bude. Selbst Kneipen findet man hier nicht. Kettwig hat jetzt nicht unednlich viele Kneipen und Cafés, dennoch aber sehr angenehme, schade dass das Misch-Masch nicht auf hat, aber würde wohl sehr teuer in der Renovierung sein. Dafür haben wir die Schenke, das Lolu, die Grotte (in meinen Augen gehört diese auch zur Kultur)

Nun bin ich auch schon bei der Kulturvielfalt und da widerspreche ich wegerecht. Ich finde Essen hat sehr viel zu bieten, 2 Brauereien, Zollverein, Villa Hügel, einen missratenen HBF + missrratene Innenaltstadt (man als missglückte Kultur dazuzählen), die Ruhr, die Straußenfarm + Swinggolf in Schuir, Lichtburg (oder besser die kompletten Essener Filmkunsttheater). Auch haben wir in Essen viel grün, was nicht jede Stadt hat.

Sicherlich ist vieles ausbaufähig und nicht perfekt, aber fast in jedem Stadtteil (Entschuldigung ich kenne nicht alle 50) findet man immer etwas grün und somit Entspannung vom "Großstadtleben" - sei es auch nur ein kleiner Park wie in Holsterhausen zwischen Kaupenstraße und Goethestraße. Selbst im Kneipenviertel von Rüttenscheid findet man etwas grünes (danke an elsper, der mit den Ort gezeigt hat).
felix

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Beitrag Dienstag, 08. 09 2009, 19:14

Finde den Beitrag von wegerecht ziemlich daneben. Kenne auch viele
Kettwiger und die würden sich verwahren so zu denken. Hatte beruflich
in Kettwig zu tun und finde den Stadtteil auch wirklich schön am Stausee
gelegen. Aber er ist weder einzigartig noch besonders grüner wie mein
Stadtteil. Dazu ziemlich abgelegen und von Flugzeugen und Autobahn
belastet. Deshalb zieht es mich weder nach Werden noch nach Kettwig.
Besserverdienende war einmal, sah zuletzt recht viele Kopftücher und
viele unrenovierte Wohnungen dort.
Kettwig gehört zu Essen und ist nicht weit von Hösel und Ratingen gelegen.
Mit Düsseldorf hat aber Kettwig nun überhaupt nichts mehr zu tun. Die City
von Düsseldorf ist in der Tat schöner wie Essen und ich feiere und bummele
auch gern dort und am Rhein. Diese Stadt hat aber auch ein Vielfaches
an Gewerbesteuereinnahmen und wird als Landeshauptstadt mit Flughafen,
Landesbehörden und Dax-Unternehmen mehr gefördert. Zusätzlich war
Düsseldorf immer eine Touristenstadt und die Ausgehstadt und Schreibtisch
des Reviers. Dafür hat doch Essen in letzter Zeit ganz schön aufgeholt.
Man muß nicht immer negatives betonen sondern auch Leistungen
anerkennen. Ich bin stolz ein Essener zu sein und möchte weder in
Düsseldorf noch woanders wohnen. Bin total unabhängig und kann mir
mein Wohnort aussuchen. Habe überlegt Leipzig, München oder Berlin
oder doch Essen. Die Wahl ist mir nicht schwer gefallen und habe es
bis jetzt nicht bereut und dann lese ich so einen unfairen Artikel von
wegerecht.

Gruß elsper.
Demut ist das was uns fehlt!
elsper

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Beitrag Dienstag, 08. 09 2009, 19:14

wegerecht hat geschrieben: liebes escener


:oops:
Tut mir leid.
Ok, sind wir jetzt quitt? :lol:
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escener

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Beitrag Dienstag, 08. 09 2009, 20:01

elsper hat geschrieben:Finde den Beitrag von wegerecht ziemlich daneben. Kenne auch viele Kettwiger und die würden sich verwahren so zu denken.
Was genau meinst Du denn damit "so zu denken"? Wie und was denke ich denn? Bzw. was habe ich geschrieben, was da so daneben ist?

@escener: quitt :wink:
Gruß
Wegerecht 8-)
wegerecht

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Beitrag Dienstag, 08. 09 2009, 20:17

ok.
Eigentlich hartte ich ja nach dem Wegfall des Kettwiger Forums schon mit dem Forum abgeschlossen. Wenn ich jetzt die letzten Artikel in diesem Thread lese, finde ich meine Entscheidung erst recht richtig. Bisher herrschte hier ja noch ein recht vernünftiger Ton. Wenn ich alledings die Kommentare von elsper und michelino lese, kann ich nur sagen. Danke. Ihr seit der Grund. Ist es Neid? Oder ist es Dummheit? Könnt ihr überhaupt mitreden, was die seit Jahrzehnten gewachsenen Struckturen in Kettwig angeht? Wie soll man eine Bindung zu einer Stadt bekommen, die rund 12Km entfernt ist? Die alles was hier einmal zum Karakter der Stadt Kettwig gehört hat mehr oder weniger platt gemacht hat? Die das Leben deutlich verteuert hat(Grundbesitzabgaben, Mietspiegel, KFZ Kosten, etc.)? Ich habe einen kurzen Teil meiner Schulzeit in Essen verbracht und meine Ausbildung in Borbeck gemacht. Aber seitdem verbringe ich nicht mehr Zeit als nötig in Essen. Da fahre lieber etwas weiter. Warum kann der Essener es nicht akzeptieren, dass es hier anders läuft. Essen: eine Stadt die sich ein Protzdenkmal (Philharmonie, Aalto oder die unbewohnten Hochhäuser am cinemaxx oder das Protzeinkaufscenter etc) baut und jetzt noch ein Stadion für nen 4klassigen Gurkenverein. Nach dem Motto wir habens ja. Dafür kann man ja noch ne KiTa schliessen und den Jugendzentren noch ein paar Zuschüsse streichen. Aber auf uns rumhacken, wenn man sich für Belange seines Stadtteils (so wie wegerecht) einsetzt.
Zuletzt geändert von aulfes am Dienstag, 08. 09 2009, 20:27, insgesamt 1-mal geändert.
Lebe dein Leben. Ich tue es auch.

Bevor ich´s vergesse: S 04 :)
aulfes

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Beitrag Dienstag, 08. 09 2009, 20:19

mal ne tüte "deutsch" reich....
Freundschaft ist wie eine Spur die im Sand verschwindet, wenn sie nicht beständig erneuert wird.
Der.Nussi

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Beitrag Dienstag, 08. 09 2009, 20:30

aulfes hat geschrieben:Aber auf uns rumhacken, wenn man sich für Belange seines Stadtteils einsetzt.


Butter bei die Fische!
Wer hackt auf "Euch" herum?
Wann und wo ist das vorgekommen?
Wie ich schon schrieb, das Problem liegt bei euch selbst.
Ihr nehmt euch wichtiger als Ihr seid.
Ihr behauptet die anderen wollten euch was.
Dabei stellt ihr bei jeder Gelegenheit die Stadt Essen als mies und monströs dar, wie gerade, in deinem Beitrag.

Zitat:
Essen: eine Stadt die ein Protzdenkmal (Philharmonie, Aalto oder die unbewohnten Hochhäuser am cinemaxx oder das Protzeinkaufscenter etc) "
Zitat ende

Seid weniger dünnhäutig. :wink:
Verbiege dich nicht, halt` dich gerade denn:
der Klügere gibt nach, bis er der Dumme ist
escener

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Beitrag Dienstag, 08. 09 2009, 20:53

Mit Ausnahme des Aaltotheaters ist alles nördlich des Uhlenkruges der blanke Horror !
Städtebauliche Sünden, Niedergang des Einzelhandels,Überalterung durch Wegzug junger Familien,...
...Margarethenhöhe,Stadtwald und rund um den See, da isses noch schön! :lol:
Gast

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Beitrag Dienstag, 08. 09 2009, 21:39

escener hat geschrieben:
aulfes hat geschrieben:Aber auf uns rumhacken, wenn man sich für Belange seines Stadtteils einsetzt.


Butter bei die Fische!
Wer hackt auf "Euch" herum?
Wann und wo ist das vorgekommen?
Wie ich schon schrieb, das Problem liegt bei euch selbst.
Ihr nehmt euch wichtiger als Ihr seid.
Ihr behauptet die anderen wollten euch was.
Dabei stellt ihr bei jeder Gelegenheit die Stadt Essen als mies und monströs dar, wie gerade, in deinem Beitrag.
Michelino hat angefangen zu stänkern !
Das hat er öfter schon gemacht, etwa seitdem das Kettwiger Forum eingestampft wurde.
Und für alle anderen die es nicht verstehen die Stadt Kettwig wurde von der Stadt Essen anektiert kein Kettwiger wurde 1976 gefragt ob man zu Essen gehören wollte!
Auf den Weg zur Metropole Essen liegt die "kleine" Stadt Mülheim mit ihrem "beschaulichen" Rhein Ruhr Zentrum welches den meisten Kettwigern reicht.
Fazit : lasst uns einfach auf unseren Dorf in RUHE und redet uns nicht etwas ein was so nicht stimmt !!!!!!!!!![/b]
Wenn man wissen möchte wie es im dunkeln aussieht , muß man nicht das Licht ausmachen ! Es reicht wenn man die Augen schließt.
Gmork

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Beitrag Dienstag, 08. 09 2009, 22:48

Siehste Du genau diese Denkweise finde ich anstößig Gmork. Hat uns etwa
jemand gefragt ob wir Kettwig haben wollen? Unterschwellig geht Ihr wohl davon aus wie dankbar wir in Essen für Eure nicht vorhandene Unterstützung
des hochgelobten Kettwigs als neuer Stadtteil Essens wir haben müssen.
Kettwig gehört genau wie Gladbeck, Bottrop, Velbert und Dortmund zum
Ruhrgebiet und da zur schönen Stadt Essen. Kettwig gehört weder zum
Niederrhein, noch zu Köln oder Düsseldorf und hat auch nicht deren Mentalität. Möchte keineswegs Kettwig schlecht machen und ich bin oft zu
Festen oder Wanderungen da. Erinnert mich sehr an das Sauerland und zu
einigen Cafe und Geschäftsinhabern habe ich gute Kontakte. Auch ehemalige
Kollegen wohnen dort. Absolut kein Haß auf Kettwig, aber einige Fories
wollen einfach nur stänkern und eine Sonderrolle in Essen spielen. Sie
meinen das mit dem Schlechtmachen Essens zu erreichen und vergessen
dabei unser gutes Selbstbewußtsein. Ihr könnt wahrlich froh sein zu
Essen gehören zu dürfen, denn sonst liefe bei Euch nichts.
Wünsche trotzdem den Kettwigern morgen einen schönen Sonnentag,
so wie ich ihn auch in der Gruga in meinen schönen Stadtteil genießen
werde.

Gruß elsper.
Demut ist das was uns fehlt!
elsper

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Wohnort: Essen

Beitrag Dienstag, 08. 09 2009, 23:47

elsper hat geschrieben:Siehste Du genau diese Denkweise finde ich anstößig Gmork.
Lieber elsper, da spinnst Du Dir aber etwas zurecht. Du drückst Dich aus, als hätte man Dich persönlich beleidigt, etwa durch ein unsittliches Angebot. Es geht hier aber nicht um persönliches.
elsper hat geschrieben:Hat uns etwa jemand gefragt ob wir Kettwig haben wollen? Unterschwellig geht Ihr wohl davon aus wie dankbar wir in Essen für Eure nicht vorhandene Unterstützung des hochgelobten Kettwigs als neuer Stadtteil Essens wir haben müssen.
Sondern es geht hier unter anderem um die Einverleibung einer kleinen Stadt in eine größere Stadt. Ohne jede Befragung - sowohl der einen als auch der anderen. Keiner hatte die Wahl. Das nenne ich undemokratisch :!:
elsper hat geschrieben:Kettwig gehört genau wie Gladbeck, Bottrop, Velbert und Dortmund zum
Ruhrgebiet und da zur schönen Stadt Essen. Kettwig gehört weder zum
Niederrhein, noch zu Köln oder Düsseldorf und hat auch nicht deren Mentalität.
Darum geht's doch überhaupt nicht :!: Natürlich gehört Kettwig zum Ruhrgebiet (und mittlerweile, dank des undemokratischen Einverleibungsaktes vor 23 Jahre auch zum ziemlich ruhrpotttypischen, gesichts- und charmelosen Essen). Keine Frage. Trotzdem orientieren wir uns zum einkaufen lieber nach Mülheim, weils näher liegt und preiswerte Parkplätze bietet. Und zum flanieren und Kneipenbummel nach Düsseldorf, weil's da schöner ist und mehr los und einfach mehr Flair da ist. Zudem ist es per S-Bahn genau so schnell und direkt zu erreichen wie die Essener Innenstadt. Das ist keine Frage der landsmannschaftlichen Orientierung oder Mentalität.
elsper hat geschrieben:(...) aber einige Fories wollen einfach nur stänkern und eine Sonderrolle in Essen spielen. Sie meinen das mit dem Schlechtmachen Essens zu erreichen und vergessen dabei unser gutes Selbstbewußtsein. Ihr könnt wahrlich froh sein zu Essen gehören zu dürfen, denn sonst liefe bei Euch nichts.
Wer hat denn hier gestänkert und wer stänkert noch immer :?: Ich jedenfalls nicht. Und eine Sonderrolle in Essen will ich auch nicht spielen. Sondern nur das immer schon vorhandene Kettwiger Forum zurück, in dem es nicht so viel persönliches Gestänker gab wie hier im Essener (bestes Beispiel dafür ist der Thread zur A52 aus dem ich anfangs zitierte) Und Essen schlecht gemacht habe ich auch nicht, sondern nur meine Sicht auf diese Stadt dargelegt: Ich mag sie nicht besonders, sie hat in meinen Augen nichts liebenswertes - außer einige ihrer südlichen Stadtteile. Die Innenstadt meide ich wenn's irgend geht. Das ist meine persönliche Meinung und kein "schlecht machen". Und so sehr stark kann Euer Selbstbewusstsein ja auch nicht sein, wenn Ihr es nicht aushaltet, das jemand sagt, was er über Eure Stadt denkt. Du jedenfalls verhältst Dich, als hätte ich abfällig über Deine Frau oder Dich selbst gesprochen. Habe ich aber nicht!
Zuletzt geändert von wegerecht am Mittwoch, 09. 09 2009, 00:19, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß
Wegerecht 8-)
wegerecht

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Beitrag Mittwoch, 09. 09 2009, 00:11

Mit Ausnahme des Aaltotheaters ist alles nördlich des Uhlenkruges der blanke Horror !
Städtebauliche Sünden, Niedergang des Einzelhandels,Überalterung durch Wegzug junger Familien,...
...Margarethenhöhe,Stadtwald und rund um den See, da isses noch schön! :lol
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