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Die Zeit ... der natürliche Gegner der Religionen?


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Beitrag Die Zeit ... der natürliche Gegner der Religionen? Mittwoch, 14. 12 2011, 23:18

Früher, als Menschen daran glaubten, dass sich die Sonne um die Erde dreht und "Gott", knapp hinter den Wolken sein Reich - und der Teufel seines tief unter der Erde hatte ...

früher, als Mensch mit 25-40 Jahren in die ewigen Jagdgründe gingen ...

früher, als Menschen wegen "ketzerischen" Gedanken/Tun mit fürchterlichen Strafen durch die Religion gepeinigt wurden ...

früher ... war der Zeitbegriff statisch/unveränderbar und jeder Mensch mittels der Infiltrationen durch die Religionen wusste, dass nach seinem kurzen Leben sein Existenzende entweder der Himmel oder die Hölle - oder das "Fegefeuer" als 3.-Dimension - sein absoluter "Bestimmungsort" sein würde.

Religion und Zeit ... zwei Komponenten, die scheinbar kooperieren ... oder doch nicht?

Dann verging die Zeit, der Mensch er-/durchlebte neue Erkenntnisse, machte neue Erfahrungen und hörte/sah auf einmal, dass

unser sichtbares Universum - abhängig von den technischen Möglichkeiten - erst etwa 13,5 Mrd. Jahre (+-1 Mrd. Jahre) und unsere Erde etwa 4,5 Mrd. Jahre alt ist ...

und es aktuell etwa 22 verschiedene Religionen mit ca. 500 Untergruppen auf der Erde gibt ...

unser Universum sich weiterhin in der Expansionsphase befindet ...

und entweder in einem bisher unbekannten Maße sich weiter ausdehnt ...

oder nach weiteren Mrd. Jahren in sich zusammenfällt ...

und der Begriff der Unendlichkeit und/oder Ewigkeit und/oder "Big Bang" einen völlig neuen religiösen Stellenwert hat ...

Da ist schon mal eine interessante Frage ... wann ist der Tag/Zeitpunkt des sogenannten "Jüngsten Gerichtes", wo die "Sünder" verurteilt (auch Freispruch ist eine Verurteilung!) werden, wenn wir davon ausgehen können, dass unsere Erde/Sonne noch einige Mio. Jahre existieren wird?

Und was ist in der "Zwischenzeit" - jener unbekannten angsteinflößenden Zeitgröße, in der nach dem menschlichen Tod die sogenannte Seele "ausharren" muss bis zum Jüngsten Gericht ... bis zum Ende des Universums/der Erde/der Sonne?

Kann man überhaupt die zeitlichen Angaben von "Betriebshandbüchern" bzw. "Bedienungsanleitungen" der aktuellen 22 Religionen als wertneutralen Maßstab nehmen ...

oder sind vergangenheitliche, gegenwärtige oder zukünftige Zeitangaben ein (bewusster) wandelbarer Begriff, um gläubige Menschen zu disziplinieren?

Vergangene Zeit in kleinsten Dosen - gemessen an den gewaltigen Zahlen des Universums - sorgen bei den Religionen ständig dafür, dass der bisherige nebulöse Schleier des Religionszieles, das Paradies / die Hölle, immer ein wenig mehr angehoben werden wird.

:wink: Na bitte ... geht doch - oder? :wink:
Knappe
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Und wie ist es mit: "Ich gebe einen aus ..."
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knappe

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Beitrag Re: Die Zeit ... der natürliche Gegner der Religionen? Samstag, 17. 12 2011, 13:11

Früher, als Menschen daran glaubten, dass sich die Sonne um die Erde dreht und "Gott", knapp hinter den Wolken sein Reich - und der Teufel seines tief unter der Erde hatte ...

Wie geht der Satz hinter den Punkten weiter?
Was war denn dann, als der Teufel im Erdinnern hockte und ab und zu flüssige Lava ausspuckte? Der große Vesuv-Ausbruch in der Römerzeit bedeckte Heraculeum und Pompeji mit glühender Asche.
Es regnete, weil man glaubte, in der Himmelsphäre seien Löcher, die bei der Schöpfung mit vorgesehen waren. Dieser Regen speiste Flüsse und ließ Pflanzen wachsen so wie heute. Wer mit seinem fortschrittlichen Bildungsstand meint, unendlich klug zu sein, sei daran erinnert, dass wir - mit Goethes Faust - noch immer nicht wissen, "was die Welt im Innersten zusammenhält".
Media-Rick

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Beitrag Re: Die Zeit ... der natürliche Gegner der Religionen? Samstag, 17. 12 2011, 13:15

Oder anders formuliert: Wir kennen das Woher und das Wohin nicht.
buschul

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Beitrag Re: Die Zeit ... der natürliche Gegner der Religionen? Samstag, 17. 12 2011, 14:11

buschul hat geschrieben:Oder anders formuliert: Wir kennen das Woher und das Wohin nicht.

Das Woher und Wohin könnten wir schon wissen, wenn wir uns ernsthaft dafür interessieren würden. "Urspung der Persönlichkeit"
"Vom Sinn des Kosmos"
NewAaron

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Beitrag Re: Die Zeit ... der natürliche Gegner der Religionen? Samstag, 17. 12 2011, 16:37

Multiple Persönlichkeiten, Menschen die an einer Krankheit leiden die sich dissoziative Identitätsstörung nennt können die Augenfarbe wechseln "Ja, sogar die Augenfarbe kann wechseln, je nachdem die eine oder andere Person auftaucht."
Witzig, aber eindeutig falsch.

"Wissenschaftlich konnte ja bereits nachgewiesen werden, dass der Mensch nach einem Aufenthalt im Jenseits wieder auf der Erde geboren wird."
Das ist nicht Wissenschaftlich erwiesen.
Gast

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Beitrag Re: Die Zeit ... der natürliche Gegner der Religionen? Samstag, 17. 12 2011, 16:42

Für das Christentum in Europa, vielleicht mal mit Ausnahme der Enklave Irland, sicher JA !!
Warum haben eigentlich die Christen 2 x Wien verteidigt, wenn jetzt ohne Gegenwehr der Islam breiten Einzug erhält ?
wutbuerger161211

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Beitrag Re: Die Zeit ... der natürliche Gegner der Religionen? Sonntag, 18. 12 2011, 10:33

gamma hat geschrieben:Multiple Persönlichkeiten, Menschen die an einer Krankheit leiden die sich dissoziative Identitätsstörung nennt können die Augenfarbe wechseln "Ja, sogar die Augenfarbe kann wechseln, je nachdem die eine oder andere Person auftaucht."
Witzig, aber eindeutig falsch.

"Wissenschaftlich konnte ja bereits nachgewiesen werden, dass der Mensch nach einem Aufenthalt im Jenseits wieder auf der Erde geboren wird."
Das ist nicht Wissenschaftlich erwiesen.


Ja, klar, Du schreibst, nachdem Du wissenschaftliche Belege gelesen hast "eindeutig falsch". Und Dir sollen wir glauben, obwohl Du keine Belege dafür bringst, dass es anders ist.
Du bist eben nur ein Gläubiger! Einer, der glaubt, dass mit dem Tod alles aus sei. Ohne auch nur einen einzigen Beleg dafür in der Hand zu haben. Du willst Dir einfach Deinen Glauben nicht nehmen lassen. Auch nicht durch Fakten! Also träume weiter....
NewAaron

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Beitrag Re: Die Zeit ... der natürliche Gegner der Religionen? Sonntag, 18. 12 2011, 10:53

NewAaron hat geschrieben:Ja, klar, Du schreibst, nachdem Du wissenschaftliche Belege gelesen hast "eindeutig falsch".
Schlimm aber auch, dass ich erst lese, recherchiere, bevor ich etwas schreibe. Solltest du auch mal versuchen, kommt besser an.
NewAaron hat geschrieben:Und Dir sollen wir glauben, obwohl Du keine Belege dafür bringst, dass es anders ist.
Warum sollte ich dir hier Beweise für etwas allgemeingültiges liefern. Mit zwei Maus-klicken bist du in den besten Bibliotheken dieser Welt.
NewAaron hat geschrieben:Ohne auch nur einen einzigen Beleg dafür in der Hand zu haben. Du willst Dir einfach Deinen Glauben nicht nehmen lassen. Auch nicht durch Fakten! Also träume weiter....
Fakten, so wie in deinen Filmchen ? Die sich auch mit zwei Maus-klicken widerlegen lassen.
NewAaron hat geschrieben: Also träume weiter....
Träumen, das ist doch eher was für dich.
Auch ja, die Wahrheit über Clairvius Narcisse, dem Zombie, zwei Maus-klicks.
Gast

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Beitrag Re: Die Zeit ... der natürliche Gegner der Religionen? Montag, 19. 12 2011, 15:11

gamma hat geschrieben:Multiple Persönlichkeiten, Menschen die an einer Krankheit leiden die sich dissoziative Identitätsstörung nennt können die Augenfarbe wechseln "Ja, sogar die Augenfarbe kann wechseln, je nachdem die eine oder andere Person auftaucht."
Witzig, aber eindeutig falsch.

Sehr sogar! :-)
Es mag noch angehen, dass Opfer mental in eine andere Rolle schlüpfen, aber dass eine Persönlichkeit von 26, zwischen die sie wechselt, dann Fieber haben kann und die andere nicht, ist das Fazit einer gefälschten Studie.
Von Kritikern wurde gewitzelt, dass der Psychater 26 Rechnungen schickte. ;-)
Media-Rick

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Beitrag Re: Die Zeit ... der natürliche Gegner der Religionen? Montag, 19. 12 2011, 17:11

Media-Rick hat geschrieben:
Früher, als Menschen daran glaubten, dass sich die Sonne um die Erde dreht und "Gott", knapp hinter den Wolken sein Reich - und der Teufel seines tief unter der Erde hatte ...


Wie geht der Satz hinter den Punkten weiter?

Was war denn dann, als der Teufel im Erdinnern hockte und ab und zu flüssige Lava ausspuckte?

Der große Vesuv-Ausbruch in der Römerzeit bedeckte Heraculeum und Pompeji mit glühender Asche.

Es regnete, weil man glaubte, in der Himmelsphäre seien Löcher, die bei der Schöpfung mit vorgesehen waren.

Dieser Regen speiste Flüsse und ließ Pflanzen wachsen so wie heute.

Wer mit seinem fortschrittlichen Bildungsstand meint, unendlich klug zu sein, sei daran erinnert, dass wir - mit Goethes Faust - noch immer nicht wissen, "was die Welt im Innersten zusammenhält".


Man kann dieses auch fortsetzen ... etwas so ... wer immer ein Zitat aus der Weltgeschichte kennt/nennt, der ist entweder an einer anderen Meinung außer seiner eigenen nicht interessiert ... oder der Mensch hat aufgehört zu denken, weil der Mensch nicht über den Tellerrand sehen will.

Und, was den ollen Faust (s.o.) angeht ... wir Menschen haben dabei ganz schön Fortschritt gemacht.
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Beitrag Re: Die Zeit ... der natürliche Gegner der Religionen? Mittwoch, 21. 12 2011, 15:31

buschul hat geschrieben:Oder anders formuliert: Wir kennen das Woher und das Wohin nicht.


Und weiter: Wir kennen weder das Wozu ? noch das Was danach ?

Gruß von hegoj
Das Herz hat seine eigenen Vernunftgründe, die die Vernunft niemals zu ergründen vermag.
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hegoj

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Beitrag Re: Die Zeit ... der natürliche Gegner der Religionen? Mittwoch, 21. 12 2011, 15:53

NewAaron hat geschrieben:
buschul hat geschrieben:Oder anders formuliert: Wir kennen das Woher und das Wohin nicht.

Das Woher und Wohin könnten wir schon wissen, wenn wir uns ernsthaft dafür interessieren würden. "Urspung der Persönlichkeit"
"Vom Sinn des Kosmos"



Gläubige Menschen wie sie interessieren sich doch ernsthaft oder doch nicht!

Die Zeit beeinflußt nicht die Wahrheit! Und wahr ist, dass vor 2000 Jahren die Menschheit von Gott so wenig wußte wie heute! Und nur deshalb werden heute die selben Unwahrheiten immer noch ohne Nachweise erzählt, wie damals.
Wer die Dummköpfe gegen sich hat, der verdient Vertrauen (Sartre)
pipapu

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Beitrag Re: Die Zeit ... der natürliche Gegner der Religionen? Samstag, 07. 01 2012, 19:00

pipapu hat geschrieben:
NewAaron hat geschrieben:
buschul hat geschrieben:Oder anders formuliert: Wir kennen das Woher und das Wohin nicht.

Das Woher und Wohin könnten wir schon wissen, wenn wir uns ernsthaft dafür interessieren würden. "Urspung der Persönlichkeit"
"Vom Sinn des Kosmos"



Gläubige Menschen wie sie interessieren sich doch ernsthaft oder doch nicht!

Die Zeit beeinflußt nicht die Wahrheit! Und wahr ist, dass vor 2000 Jahren die Menschheit von Gott so wenig wußte wie heute! Und nur deshalb werden heute die selben Unwahrheiten immer noch ohne Nachweise erzählt, wie damals.


Bei genauer Betrachtung der 21 Religionen stellt sich heraus, dass die vergangene Zeit doch zu einer Aufweichung der vormals/aktuellen äußerst strengen Dogmen führt.
Knappe
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Beitrag Re: Die Zeit ... der natürliche Gegner der Religionen? Dienstag, 10. 01 2012, 12:25

knappe hat geschrieben:Man kann dieses auch fortsetzen ... etwas so ... wer immer ein Zitat aus der Weltgeschichte kennt/nennt, der ist entweder an einer anderen Meinung außer seiner eigenen nicht interessiert ...
oder der Mensch hat aufgehört zu denken, weil der Mensch nicht über den Tellerrand sehen will.

Kopfschüttel - ist die Weltgeschichte nur an "ihrer eigenen Meinung" interessiert, und steht sie damit einsam in einer Ecke?

Und, was den ollen Faust (s.o.) angeht ... wir Menschen haben dabei ganz schön Fortschritt gemacht.

weder ist der Mensch friedvoller geworden, noch zieht er wirklichen Vorteil aus dem technischen Fortschritt: Nomaden hatten noch 20 Stunden Freizeit und Muße am Tag. Die ist dann mit dem Fortschritt immer kürzer ausgefallen. Mit der Erfindung der Uhr ist der Mensch entgültig zum Zeitsklaven geworden.
Media-Rick

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Beitrag Re: Die Zeit ... der natürliche Gegner der Religionen? Dienstag, 10. 01 2012, 12:40

Gesellschaft bedeutet Veränderung. Da die Religion/nen Bestandteil der Gesellschaft sind, sind auch sie dem Wandel der Zeiten unterworfen. Die christlichen Kirchen Mitteleuropas bekommen dies gegenwärtig besonders zu spüren.
buschul

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