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Reicht ein Gott für über 7 Mrd. Menschen?


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Beitrag Reicht ein Gott für über 7 Mrd. Menschen? Sonntag, 05. 02 2012, 18:23

Oder benötigt jeder Mensch -

egal, ob er/sie gläubig ist oder nicht,

egal, welcher biologisch Abstammung er/sie angehört,

egal, welcher geographischen Abstammung er/sie angehört

egal, welcher genetischen Abstammung er/sie angehört

egal, welche geistige Fähigkeit er/sie besitzt,

egal, wie seine/ihre sozialer Erscheinen ausgeprägt ist

– seinen/ihren eigenen (individuell geprägten) Gott, um damit kompensieren zu können, dass es "mehr Dinge zwischen Himmel und Erde" gibt, als sich ein Mensch jemals vorstellen kann?

Wie ich schon öfters bemerkt habe, es gibt auf dieser unserer gemeinsamen Welt mehr als 20 verschiedene Religionen (siehe WIKIPEDIA → Religion) mit etwa 500 verschiedenen Untergruppen.

Und jede dieser über 20 verschiedenen Religionen – einschließlich ihrer über 500 verschiedenen Untergruppen - ist seit Menschengedenken bzw. seit ihrer Gründung aktiv bestrebt, ihre eigenen Religionsinhalte weltweit dauerhaft zu manifestieren.

Und jede dieser über 20 verschiedenen Religionen – einschließlich ihrer über 500 verschiedenen Untergruppen - ist seit Menschengedenken bzw. seit ihrer Gründung aktiv bestrebt, den übrigen 20 Religionen das Recht auf jegliche Wahrhaftigkeit abzusprechen.

Und jede dieser über 20 verschiedenen Religionen – einschließlich ihrer über 500 verschiedenen Untergruppen - ist seit Menschengedenken bzw. seit ihrer Gründung aktiv bestrebt, andersgläubige Menschen, notfalls mittels Krieg bzw. kriegsähnlichen Auseinandersetzungen auszurotten.

Und jede dieser über 20 verschiedenen Religionen – einschließlich ihrer über 500 verschiedenen Untergruppen – benutzt die modernsten gemeinsam entwickelten wissenschaftlichen Errungenschaften um sich anarchistisch zum Wohle ihrer eigenen Religionen Menschen abzuschlachten.

Und jede dieser über 20 verschiedenen Religionen – einschließlich ihrer über 500 verschiedenen Untergruppen – haben durch ihre kriegerischen Konfrontationen seit Menschengedenken mehrere Mrd. Menschen getötet und Billionen € sinnlos dadurch unproduktiv verpulvert.

Armut, Not, Hunger, Elend, Leid – wir leben heutzutage damit und finden es auch akzeptabel.
Wer also bis hierhin gelesen hat und den Zeilen nichts abfinden kann … der setze mal statt des Oberbegriffs "Gott" den Namen seiner unübertragbarsten Wesenseinheit ein, die nur das uns bekannte etwa 14 Mrd. Jahre alte/junge Universum entsprechend seiner individuellen Religion geschaffen hat.

Ach so … bei selbst erkannten Risiken und Nebenwirkungen für Menschen dieser unserer gemeinsamen Welt kann man auch seinem religiösen Oberhaupt ein Kärtchen schicken und um Aufklärung bitten …
Knappe
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Heute schon auf der "Jagd nach des Teufels :twisted: Haar und des Engels :D Feder" ge(l/w)esen?
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Und wie ist es mit: "Ich gebe einen aus ..."
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knappe

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Beitrag Re: Reicht ein Gott für über 7 Mrd. Menschen? Dienstag, 07. 02 2012, 13:14

Knappe:
Zwar haben die meisten Religionen ihre Götter, was aber nicht als Vielheit der Gottheiten anzusehen ist. Sogar im AT stehen El und Elohim neben Jahwe, gemeint aber ist der eine Monopolgott, den Muslime als Allah bezeichnen.
Sich einen Gott vorzustellen, kann kaum vermieden werden. Man muss dabei wissen, dass dieses Bild falsch ist. Das Abbildungsverbot besagt, dass nicht die Abbilder gottgleich angebetet werden dürfen wie beim Tanz um das Goldene Kalb.
"Denn ich dein dein Gott bin ein leidenschaftlich liebender Gott" und erwarte auch von dir ungeteilte Liebe, frei nach 2Mos20,5. Gott bringt hiermit ein eigenes Bild! „Gott ist die Liebe“ macht Jahannes daraus ( 1.Joh4,16), welche Gestalt sie auch immer annimmt.
Media-Rick

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Beitrag Re: Reicht ein Gott für über 7 Mrd. Menschen? Dienstag, 07. 02 2012, 13:52

Media-Rick hat geschrieben:Sogar im AT stehen El und Eilohm neben Jahwe, gemeint aber ist der eine Monopolgott, den Muslime als Allah bezeichnen.
Der Weg von Polytheismus zum Monotheismus war lang, und ist nichts anderes als die Vereinigung von vielen Götter in einen. Diesen Weg ist der Islam nicht gegangen, wenn man die Verbindung zum Judentum/Christentum unberücksichtigt lässt.
Media-Rick hat geschrieben:"Denn ich dein dein Gott bin ein leidenschaftlich liebender Gott" und erwarte auch von dir ungeteilte Liebe, frei nach 2Mos20,5. Gott bringt hiermit ein eigenes Bild! „Gott ist die Liebe“ macht Jahannes daraus ( 1.Joh4,16), welche Gestalt sie auch immer annimmt.


Wirf dich nicht vor ihnen nieder und bete sie nicht an. Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein leidenschaftlich liebender Gott und erwarte auch von dir ungeteilte Liebe. Wenn sich jemand von mir abwendet, dann ziehe ich dafür noch seine Nachkommen zur Rechenschaft bis in die dritte und vierte Generation.
Direkt mit einem Widerspruch verbunden !
Gast

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Beitrag Re: Reicht ein Gott für über 7 Mrd. Menschen? Dienstag, 07. 02 2012, 15:18

gamma hat geschrieben:
Media-Rick hat geschrieben:Sogar im AT stehen El und Eilohm neben Jahwe, gemeint aber ist der eine Monopolgott, den Muslime als Allah bezeichnen.
Der Weg von Polytheismus zum Monotheismus war lang, und ist nichts anderes als die Vereinigung von vielen Götter in einen. Diesen Weg ist der Islam nicht gegangen, wenn man die Verbindung zum Judentum/Christentum unberücksichtigt lässt.
Media-Rick hat geschrieben:"Denn ich dein dein Gott bin ein leidenschaftlich liebender Gott" und erwarte auch von dir ungeteilte Liebe, frei nach 2Mos20,5. Gott bringt hiermit ein eigenes Bild! „Gott ist die Liebe“ macht Jahannes daraus ( 1.Joh4,16), welche Gestalt sie auch immer annimmt.


Wirf dich nicht vor ihnen nieder und bete sie nicht an. Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein leidenschaftlich liebender Gott und erwarte auch von dir ungeteilte Liebe. Wenn sich jemand von mir abwendet, dann ziehe ich dafür noch seine Nachkommen zur Rechenschaft bis in die dritte und vierte Generation.
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Das ist das Problem, das immer Verse aus dem Zusammenhang gerissen werden. Damit hatten es die Interpreten der Bibel zur perfektion gebracht. Ich habe bewußt hatten geschrieben, da immer mehr Menschen beginnen sich auf etwas zu besinnen was als göttliche Gabe gilt.
Sie Denken.
Sie vertrauen nicht mehr blindlinks den Gelehrten, sondern ziehen auch mal andere Quellen, als nur die von den Institutionen herausgegebenen oder genehmigten, zu hilfe um sich eine eigene Meinung zu bilden
Wer sich über Kritik ärgert, gibt zu, daß sie verdient war. (Tacitus, röm. Schriftsteller, 55 - 120 n.Chr.)
Lustig1952

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Beitrag Re: Reicht ein Gott für über 7 Mrd. Menschen? Dienstag, 07. 02 2012, 15:46

Hallo,

"Mach Dir Deine eigenen Götter und unterlasse es,

Dich mit einer schnöden Religion zu beflecken!"

( Epikur)

Viele Grüße
arno
Ein ungerechtes Besteuerungssystem läßt in Deutschland die Reichen immer reicher
und die Armen immer ärmer werden!
Nie mehr Geld und Zeit für überreiche Kirchen!
Glaubt Ihr noch und zahlt oder denkt Ihr schon????
Arno

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Beitrag Re: Reicht ein Gott für über 7 Mrd. Menschen? Dienstag, 07. 02 2012, 15:52

Ist nicht eher die Frage interessant "Reicht eine Erde für 7 Milliarden Menschen?" und was ist von einem Gott (oder eher der Interpretation seines angeblichen Willens durch das hiesige Bodenpersonal) zu halten, der dann immer noch "seid fruchtbar und mehret Euch" propagiert. :wink:
Mach die Musik lauter, oder willst Du Dir die Ohren verderben!
kilminster

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Beitrag Re: Reicht ein Gott für über 7 Mrd. Menschen? Dienstag, 07. 02 2012, 16:11

kilminster hat geschrieben:Ist nicht eher die Frage interessant "Reicht eine Erde für 7 Milliarden Menschen?" und was ist von einem Gott (oder eher der Interpretation seines angeblichen Willens durch das hiesige Bodenpersonal) zu halten, der dann immer noch "seid fruchtbar und mehret Euch" propagiert ...


..... und im von AIDS am schlimmsten betroffenen Afrika Kondome verbietet.

Macht irgendwie Sinn. :shock:


.
Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd.
K.Putt

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Beitrag Re: Reicht ein Gott für über 7 Mrd. Menschen? Dienstag, 07. 02 2012, 16:19

Naja, es ist zielführend, was die Reduzierung des Bevölkerungswachstums angeht. (zynisch betrachtet zumindest :wink: )

Aber wie sich das mit dem Konzept eines barmherzigen Gottes verträgt (wie ihn ja zumindest das Christentum postuliert) erschließt sich mir eher nicht.
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kilminster

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Beitrag Re: Reicht ein Gott für über 7 Mrd. Menschen? Mittwoch, 08. 02 2012, 12:14

Media-Rick hat geschrieben:Knappe:
Zwar haben die meisten Religionen ihre Götter, was aber nicht als Vielheit der Gottheiten anzusehen ist. Sogar im AT stehen El und Elohim neben Jahwe, gemeint aber ist der eine Monopolgott, den Muslime als Allah bezeichnen.
Sich einen Gott vorzustellen, kann kaum vermieden werden. Man muss dabei wissen, dass dieses Bild falsch ist. Das Abbildungsverbot besagt, dass nicht die Abbilder gottgleich angebetet werden dürfen wie beim Tanz um das Goldene Kalb.
"Denn ich dein dein Gott bin ein leidenschaftlich liebender Gott" und erwarte auch von dir ungeteilte Liebe, frei nach 2Mos20,5. Gott bringt hiermit ein eigenes Bild! „Gott ist die Liebe“ macht Jahannes daraus ( 1.Joh4,16), welche Gestalt sie auch immer annimmt.


Hallo Media-Rick ...

nun mal "Butter bei die Fische"!

Gibt es ca. 20 tatsächlichl existierende und doch verschiedene Religionen auf dieser unserer Welt?

Ich bin mit einer einfachen Antwort - ohne auf die Inhalte jeder Religion einzugehen - zufrieden ... ja oder nein?
Knappe

P.S.
Gerade bei Ihnen bin ich auf diese Antwort gespannt!!
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Und wie ist es mit: "Ich gebe einen aus ..."
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knappe

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Beitrag Re: Reicht ein Gott für über 7 Mrd. Menschen? Freitag, 10. 02 2012, 10:28

Knappe,
die Vielzahl der Religionen bedeutet nicht, dass sie verschiedene Ziele verfolgen. Der Begriff verweist zunächst auf viele Gemeinsamkeiten. Auf eine Formel gebracht vermitteln sie Sinn und Geschmack für das Unendliche. Die Menschen fühlen sich mit dem Ewigen und Göttlichen eins, und in dieser Ganzheit fallen für sie alle erlebten Gegensätzlichkeiten zusammem. Dort bilden die Welt der Ideen und die Wirklichkeit der Realität eine letzte Einheit. Da Gottheiten nur in den Prozessen der Welt erkannt werden können, werden Naturgesetze als göttliche Wirkweisen aufgefasst. Religiöse Menschen geben sich mit ihren Gefühlen diesem göttlichen Weltgrund hin und erleben darin eine tiefe Geborenheit ihres Daseins.
Aber nun zu den Unterschieden: Für Nomadenvölker spielte sich diese Daseinsgeborgenheit in ihrer Erlebniswelt ab. Die Götter waren dann in Bäumen, Steinen oder Quellen. Im antiken Griechenland und im Hinduismus entstand so der Polytheismus. Dann aber standen Götter in Konkurrenz zueinander. Die Vorstellung von der Einheit der Welt führte schließlich zum Monotheismus. Gott ist hier jene Instanz, über der nichts mehr gedacht werden kann.
Was Religionen sonst noch unterscheidet, sind verschiedene Riten und Bräuche, mit denen diese erste Wirklichkeit gefeiert wird.
Media-Rick

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Beitrag Re: Reicht ein Gott für über 7 Mrd. Menschen? Freitag, 10. 02 2012, 11:42

Rick, definiere für mich doch mal den Unterschied zwischen Wirklichkeit und Realität.
Media-Rick hat geschrieben:die Vielzahl der Religionen bedeutet nicht, dass sie verschiedene Ziele verfolgen. Der Begriff verweist zunächst auf viele Gemeinsamkeiten. Auf eine Formel gebracht vermitteln sie Sinn und Geschmack für das Unendliche.
Das sieht Hartwig Weber in Religion. Lexikon der Grundbegriffe im Christentum und anderen Religionen, Rowohlt TB, Reinbek, 1992aber anders.
Gast

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Beitrag Reicht ein Gott für über 7 Mrd. Menschen? Freitag, 10. 02 2012, 11:56

"Das Wasser ist nass; der Himmel ist blau - und der alte Satan Claus wird immer stärker...(Bruce Willis; Last Boy Scout!)".
norberttutor

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Beitrag Re: Reicht ein Gott für über 7 Mrd. Menschen? Freitag, 10. 02 2012, 18:20

Reicht ein bewohnter Planet für das gesamte Universum ?
Vergesse nie das gestern, lebe heute und denke stets an Morgen!.
CliffAllisterMcLane

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Beitrag Re: Reicht ein Gott für über 7 Mrd. Menschen? Freitag, 10. 02 2012, 18:24

Wenn man sich das gesamte Universum so ansieht, fragt man sich schon: Dieser immense Aufwand für einen einzigen bewohnten Planeten?
Der Biss eines einzigen Pferdes kann für eine Hornisse tödlich sein (Robert Gernhardt)
ybimmie

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Beitrag Re: Reicht ein Gott für über 7 Mrd. Menschen? Freitag, 10. 02 2012, 19:11

Media-Rick hat geschrieben:Knappe,
die Vielzahl der Religionen bedeutet nicht, dass sie verschiedene Ziele verfolgen. Der Begriff verweist zunächst auf viele Gemeinsamkeiten. Auf eine Formel gebracht vermitteln sie Sinn und Geschmack für das Unendliche. Die Menschen fühlen sich mit dem Ewigen und Göttlichen eins, und in dieser Ganzheit fallen für sie alle erlebten Gegensätzlichkeiten zusammem. Dort bilden die Welt der Ideen und die Wirklichkeit der Realität eine letzte Einheit. Da Gottheiten nur in den Prozessen der Welt erkannt werden können, werden Naturgesetze als göttliche Wirkweisen aufgefasst. Religiöse Menschen geben sich mit ihren Gefühlen diesem göttlichen Weltgrund hin und erleben darin eine tiefe Geborenheit ihres Daseins.
Aber nun zu den Unterschieden: Für Nomadenvölker spielte sich diese Daseinsgeborgenheit in ihrer Erlebniswelt ab. Die Götter waren dann in Bäumen, Steinen oder Quellen. Im antiken Griechenland und im Hinduismus entstand so der Polytheismus. Dann aber standen Götter in Konkurrenz zueinander. Die Vorstellung von der Einheit der Welt führte schließlich zum Monotheismus. Gott ist hier jene Instanz, über der nichts mehr gedacht werden kann.
Was Religionen sonst noch unterscheidet, sind verschiedene Riten und Bräuche, mit denen diese erste Wirklichkeit gefeiert wird.



Es besteht ein gigantischer Unterschied zwischen Theorie und Praxis – in Bezug auf die tatsächlich vorhandenen Religionen dieser unserer gemeinsamen Welt.

Zuerst einmal – (fast) jede Religion kapselt sich von den anderen Religionen bewusst seit bis zu mehr als 2.000 Jahren ab.

Es ist weiterhin definitiv festzustellen, dass (fast) jede der über 20 Religionen – incl. der über 500 verschiedenen Untergruppen – dieser unserer gemeinsamen Welt immer für sich in Anspruch nimmt, nur dass alleinige Vertretungsrecht in Glaubensfragen für diese Welt zu besitzen und dementsprechend auch das religiöse Ermessen ausüben darf/muss, über die beiden religiösen Antipoden – OBEN … wie Himmel u.ä. - und - UNTEN … wie Hölle u.ä. – inhaltlich schlussendlich bestimmen.

Als Umkehrschluss sei einmal vereinfacht daraus abgegriffen - wenn jede der über 20 Religionen – incl. der über 500 verschiedenen Untergruppen – ihre Ansprüche aus ihrer Existenz ableitet, das alleinige Vertretungsrecht in Glaubensfragen zu besitzen, dann muss es logischerweise auch mehr als 20 verschiedene "Gottheiten" (wie immer auch in jeder Religion der Name jenes "Überwesens" genannt wird, der/das zumindest diese unsere Welt bis hin zum Universum erschaffen hat) geben.

Zu Fragen und Nebenrisiken fragt man am besten einen Physiker seines Vertrauens.

Und weiter … es muss dementsprechend auch mehr als 20 verschiedene "OBEN" und "UNTEN" geben, weil diese ja das durch die einzelnen Religionen ihren Gläubigen versprochene "Endziel" nach dem Ende der körperlichen Existenz jedes Menschen ist.

Welche "Mittel" stehen jeden interessierten Menschen zur Verfügung, die Religionsinhalte der einzelnen/seiner Religionen mit den restlichen Religionen prüffähig zu vergleichen – falls es dem jeweiligen "Gläubigen" durch seine Religion ohne brachiale Strafen gestattet ist?

Keine - weil Vergleiche der eigenen Religion mit anderen Religionen nachweislich teilweise mit der Todesstrafe geahndet werden – auch Anno Tucktuck eine drastische Sanktionsmaßnahme in Deutschland.

Und was ist mit unseren deutschen aktuellen Grundwerten für jeden Menschen dieses unseres Landes?

Es geht ja schon mit dem Grundgesetz Artikel 1, Satz 1 als "Prüfgröße" los: "Die Würde des Menschen ist unantastbar."

Das setzt voraus, dass diese "Würde des Menschen" in jeder Religion, in jedem Staat dieser Welt inhaltlich gleichbedeutend ist und auch so durchgesetzt wird.

Ist aber nicht der Fall - weder in den jeweiligen Religionen noch in jedem Staat dieser Welt – auch nicht in unserem Staat … siehe Hartz IV wider Korruptionen der Regierung/Wirtschaft.

Somit hat jede Religion ihre politisch beabsichtigte "Narrenfreiheit" und kann in jedem Staat tun und lassen, was sie für Richtig oder Notwendig hält – und der jeweilige Staat duldet das.
Knappe
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Und wie ist es mit: "Ich gebe einen aus ..."
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