larslange hat geschrieben:Wer seine Mitarbeiter wie Vieh behandelt achtet seine Kunden noch weniger.
NOKIA, dass mit seinen Mitarbeitern am Standort Bochum hohe Gewinne erwirtschaftet hat, dass hier einen 1A Standort vorgefunden hatte und nun, um Subventionen und Fördergelder abzugreifen nach Rumänien geht, stößt damit seinen Mitarbeitern, aber auch den Menschen in der Region vor dem Kopf. So wie NOKIA seine Mitarbeiter behandelt, so behandelt es seine Kunden und wer möchte bei solch einem Unternehmen Kunde sein. Ich sage, Boykott, boykottiert Nokia und schreibt Protestmails an Eure EU-Abgeordneten auf das NOKIA keine Fördermittel erhält, wenn es in Osteurpa investiert. Macht dies öffentlich, stachelt die Presse auf. NOKIA soll sehen, dass sie sich damit mehr schaden und an Ansehen verlieren. Wer nur auf den Cent schaut, der hat seine Kunden nicht verdient und schon gar nicht so loyale Mitarbeiter wie NOKIA hier in Bochum.
Der Standortwechsel ist eine kurzfristige Entscheidung, die NOKIA vielleicht kurz gedacht einiges an mehr Gewinn bringen wird, aber langfristig wird NOKIA diesen Schritt bereuen. Ein wenig können wir mittels Boykott dazu beitragen.
Was bleibt ist Solidarität zu zeigen, mit den Menschen die bei Nokia arbeiten. Dies bedeutet, kauft keine Nokiaprodukte, boykottiert Nokia und lasst Nokia wissen warum.
Gruß
Lars Lange
ichindu hat Recht.
Wir bezahlen unseren eigenen wirtschaftlichen Tod
Aber wir Verbraucher haben ein nicht ganz unerhebliches Druckmittel:
Boykott, hat ja auch bei Shell geklappt
Zur Erinnerung aus Wikipedia:
Brent Spar
Bekannt wurde die Ölplattform, als Aktivisten der Umweltschutzorganisation Greenpeace diese am 30. April 1995 besetzten, um die Versenkung zu verhindern. Greenpeace befürchtete, die Versenkung könnte ein Exempel für einige hundert weitere ausgediente Plattformen in Nord- und Ostsee sein. Nach Meinung der Organisation gehört Industrieschrott nicht ins Meer, sondern muss möglichst umweltfreundlich entsorgt werden. Die Besetzung fand ein großes Medienecho vor allem in den Niederlanden, Dänemark und Deutschland. Es gab Boykottaufrufe, die ein großes Echo in den Medien und der Bevölkerung fanden.
Auch einige deutsche Behörden ließen ihre Autos nicht mehr bei Shell tanken. Daraufhin sanken die Umsätze der deutschen Shell-Tankstellen um bis zu 50 %.
Der Konzern reagierte auf die Krise mit einer Gegen-Kampagne unter dem Motto "Wir werden uns ändern".